Wanderung zum Preikestolen: Strecke, Dauer, Schwierigkeit und beste Zeit
Die Wanderung zum Preikestolen ist hin und zurück etwa 8 km lang, mit insgesamt rund 500 Höhenmetern im Aufstieg, und dauert für die meisten etwa 4 Stunden. Die Stiftung Preikestolen, die den Weg betreut, stuft sie als mittelschwer ein; der regionale Tourismusverband bewertet sie als rot, also anspruchsvoll. Beides trifft zu: Es ist eine richtige Bergwanderung mit steilen Abschnitten und Steintreppen, doch der Weg ist so gut ausgebaut, dass die meisten oben ankommen.
Am Ziel liegt das Plateau selbst, ein flacher Felsvorsprung von nur etwa 25 x 25 Metern, der sich 604 Meter über den Lysefjord erhebt. Wandern kannst du das ganze Jahr, doch das Erlebnis verändert sich mit der Jahreszeit völlig, und im Winter lautet der Rat, mit Guide zu gehen. Dieser Ratgeber beschreibt die Route Abschnitt für Abschnitt, wie schwer sie wirklich ist, wann du gehen solltest, wie du dem Andrang entkommst, Sonnenaufgangs- und Winterwanderungen und was du mitnehmen solltest.
Die Wanderung in Zahlen
| Strecke | Etwa 8 km (5 Meilen) hin und zurück, 4 km pro Richtung |
| Aufstieg gesamt | Rund 500 Meter |
| Zeit | Etwa 4 Stunden hin und zurück; rund 2 Stunden pro Richtung |
| Schwierigkeit | Mittelschwer (Wegbetreiber); anspruchsvoll, rot (Tourismusverband) |
| Start und Ziel | Preikestolen Parking, neben dem Preikestolen BaseCamp |
| Tiefster und höchster Punkt | 270 Meter und 604 Meter über dem Meeresspiegel |
| Saison | Ganzjährig; am beliebtesten von Juni bis September |
| Infrastruktur | Toiletten und Verpflegung nur am Parkplatz |
Ein Hinweis zu den Zahlen
Du wirst unterschiedliche Angaben finden. Go Fjords, Betreiber eines der Expressbusse, nennt etwa 350 Höhenmeter. Die Wegbetreiber und der Tourismusverband geben beide rund 500 Meter an, und dieser Ratgeber folgt ihnen. Auch die Zeitangaben schwanken: Der Busanbieter Pulpit Rock Tours rechnet für den Weg vom BaseCamp und zurück mit 3–5 Stunden, eine geführte Winterwanderung plant 2–3 Stunden pro Richtung. Ehrlich gesagt sind 4 Stunden die Regel, und wer langsamer geht, sollte mehr einplanen.
Anreise zum Start
Der Weg beginnt am Preikestolen Parking neben dem Preikestolen BaseCamp, etwa 40 Autominuten von Stavanger durch den Ryfylke-Tunnel und 10 Autominuten von Jørpeland entfernt. In der Hauptsaison brauchen die Expressbusse ab dem Zentrum Stavangers etwa eine Stunde und setzen dich am Beginn des Weges ab; außerhalb der Saison fallen die Direktbusse weg. Das Parken kostet laut den Wegbetreibern für ein Auto 275 NOK pro Tag. Unser Ratgeber zur Anreise zum Preikestolen vergleicht alle Optionen, auch das Boot.
Die Route, Abschnitt für Abschnitt
Der Weg startet am gebührenpflichtigen Parkplatz neben dem Servicegebäude mit Toiletten. Es ist eine Hin-und-zurück-Route: Du gehst denselben Weg zurück. Der Preikestolen trägt das Label „National scenic hike“, das an Wege vergeben wird, die auf sehr hohe Besucherzahlen ausgelegt sind. 2020 wurde die etwas über vier Kilometer lange Route als nationaler Wanderweg zertifiziert.
Der erste Anstieg. Die ersten 500 Meter folgen einem gewundenen Schotterweg und überwinden mehr als 80 Höhenmeter. Ein steiler Auftakt und ein guter Test dafür, wie sich der Rest des Tages anfühlen wird.
Wald und Moor. Danach wird der Weg etwas flacher, bevor er stetig auf den Berg steigt. Er führt durch Sumpfland und Wald, über die nassesten Stellen helfen Brücken.
Die Sherpa-Treppen. An den steilsten und anstrengendsten Stellen ist der Weg als Steintreppe angelegt. Sherpas aus Nepal wurden geholt, um den Weg zu verbessern: Sie räumten auf mehreren steilen Abschnitten Felsbrocken weg und legten die Stufen. Der Tourismusverband betont, dass die Arbeit die Wanderung erleichtert und zugleich den Boden ringsum schützt.
Die Seen. Weiter oben öffnet sich das Gelände zu glattem Fels und kleinen Seen. Tjødnane, etwa 1 Kilometer vor dem Preikestolen, eignet sich gut für eine Essenspause und an einem warmen Tag für ein Bad im kleinen See.
Am Fjord entlang. Das letzte Stück verläuft an der Kante über dem Lysefjord. Ein Teil des Weges führt hier an hohen Klippen vorbei, was wichtig ist, wenn du mit Kindern unterwegs bist. Dann kommt das Plateau in Sicht.
Die Route ist leicht zu finden. Bleib auf dem markierten Weg und folge den Schildern und den roten T-Markierungen; Go Fjords erwähnt außerdem rot gemalte Entfernungsangaben unterwegs.
Wie schwer ist es wirklich?
Die Wegbetreiber beschreiben unebenes Gelände, Steintreppen, felsige Pfade und einige steile Abschnitte und empfehlen festes Schuhwerk und etwas Grunderfahrung im Wandern. Der Tourismusverband fasst es treffend zusammen: Die Wanderung ist lang und anspruchsvoll genug, um erfahrenen Wanderern ein Erfolgserlebnis zu verschaffen, aber der Weg ist so gut vorbereitet, dass die meisten Menschen oben ankommen.
Was das in der Praxis heißt:
- Du brauchst eine ordentliche Grundfitness, aber keine sportliche Höchstform. Der Aufstieg verteilt sich auf mehrere steile Abschnitte statt auf einen langen Anstieg, du kannst also zwischendurch verschnaufen.
- Schuhwerk ist wichtig. Das Gelände ist rau und bei Nässe rutschig; feste Wanderschuhe mit Knöchelschutz machen den Abstieg deutlich leichter.
- Barrierefrei ist der Weg nicht. Er ist nicht für Kinderwagen, Rollstühle oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.
- Höhenangst ist auf dem Weg gut zu bewältigen. Der größte Teil der Route führt nicht an ausgesetzten Kanten entlang; ausgesetzt ist das Plateau am Ende.
Auf dem Plateau: Kanten, der Spalt und Sicherheit
Das Plateau hat an der Felskante weder Geländer noch Absperrungen. Halte sicheren Abstand zur Kante, beaufsichtige Kinder genau und verzichte für Fotos auf riskante Aktionen.
Vielen fällt der Spalt auf, der quer über das Plateau verläuft. Geologen messen seit den 1990er-Jahren regelmäßig die Stabilität des Felsens, und die Kulturerbe-Website des Lysefjords hält fest, dass der Spalt nicht durch die gesamte Formation reicht und sich nicht verbreitert.
Oben und auf dem Weg gelten ein paar Regeln:
- Drohnen sind verboten.
- Kein Zelten auf dem Plateau und kein Feuer während des Feuerverbots vom 15. April bis 15. September.
- Hunde sind erlaubt, aber stets an der Leine, wobei die Wegbetreiber wegen des Andrangs davon abraten, sie im Sommer mitzunehmen.
- Im Notfall wählst du die 113 für medizinische Hilfe oder 112 für die Polizei.
Sag vor dem Aufbruch jemandem, was du vorhast und wann du zurück sein willst.
Wann du gehen solltest
Zum Preikestolen wandern kannst du das ganze Jahr, und die Wegbetreiber beschreiben die Jahreszeiten so:
- Juni bis September ist die beliebteste Zeit; der Weg ist dann in der Regel schneefrei, und die Bedingungen passen für die meisten Wanderer.
- Der Mai bringt frische Frühlingsfarben.
- September und Oktober sind wegen der Herbstfarben und weniger Besucher beliebt.
- Februar und März können mit Schnee und Eis spektakuläre Landschaften bieten.
- November bis Januar ist es meist sehr ruhig.
Der Tourismusverband nennt April bis Oktober als Hauptsaison. So oder so ist im Sommer viel los: Im Sommer 2022 wanderten 348.000 Menschen zum Preikestolen, und Store norske leksikon nennt ihn die meistbegangene aller markierten Bergrouten Norwegens.
Von September bis März sind die Tage kurz. Starte früh und plane, vor Einbruch der Dunkelheit wieder am Parkplatz zu sein.
Dem Andrang entgehen
Im Sommer ist der Weg voll, und die vollsten Stunden lassen sich vorhersagen. Viele wollen früh los, und dadurch entsteht zwischen 08:00 und 11:00 ein Besucherhoch. Um davor zu sein, musst du deutlich vor 07:00 starten.
Die Alternative ist, spät zu gehen. Im Sommer bleibt es bis weit in den Abend hell, und im Juni, Juli und August kann dir ein Start am späten Nachmittag eine ruhige, wenig belebte Wanderung bescheren. Am vollsten ist der Parkplatz von 8 bis 16 Uhr, besonders an Wochenenden.
Weitere Wege, dem Gedränge zu entgehen:
- Geh unter der Woche. Samstag und Sonntag sind die vollsten Tage.
- Geh außerhalb der Saison. Von Oktober bis Mai sind die Besucherzahlen meist sehr niedrig.
- Informier dich vorher. Preikestolen365, die Website der Wegbetreiber, veröffentlicht eine Besucherprognose und die Wegbedingungen.
Wanderungen zum Sonnenaufgang
Den Sonnenaufgang über dem Lysefjord von einem fast leeren Plateau aus zu sehen – dafür gibt es die Sonnenaufgangswanderungen. Du kannst allein gehen, denn der Parkplatz ist 24 Stunden am Tag geöffnet, oder mit Guide.
Eine geführte Sonnenaufgangswanderung, die der Tourismusverband listet, nennt diese Zahlen: 4,0 km pro Richtung, 2 bis 3 Stunden pro Richtung, von 270 Metern auf 604 Meter über dem Meeresspiegel, Saison von Mai bis September. Mittagessen ist nicht inbegriffen, und jeder trägt seine eigene Ausrüstung.
Wenn du allein gehst, denk daran, dass du das erste Stück im Dunkeln läufst. Nimm eine Taschenlampe mit, warme Schichten für das Warten oben und genug Proviant und Wasser, und prüfe vor dem Aufbruch das Wetter. Um Mittsommer geht die Sonne extrem früh auf, also schau nach der genauen Zeit für dein Datum.
Der Preikestolen im Winter
Der Weg ist das ganze Jahr offen, doch im Winter ist es eine andere Wanderung. Das Preikestolen BaseCamp rechnet die Wintersaison von Oktober bis April, wenn der Pfad oft mit Eis und Schnee bedeckt ist. Der Weg kann rutschig sein, die Tage sind kurz, und die Bedingungen ändern sich schnell.
Der Rat derer, die den Weg kennen, ist eindeutig:
- Geh mit Guide, wenn du keine Erfahrung mit Winterbedingungen hast. Der Tourismusverband empfiehlt im Winter einen Guide, sowohl wegen der Sicherheit als auch wegen der Ortskenntnis, und die Wegbetreiber empfehlen geführte Wanderungen allen, die mit Winterwandern nicht vertraut sind.
- Nutze Spikes. Verwende oder leih dir Steigeisen oder Spikes, besonders wenn das Personal am Parkplatz dazu rät.
- Zieh dich winterfest an. Funktionsunterwäsche aus Wolle, Mütze und Fäustlinge.
- Lass kleine Kinder zu Hause. Die Wegbetreiber raten davon ab, im Winter mit Kindern unter 5 Jahren zu wandern.
Auch die Anreise ist schwieriger: In der Nebensaison fahren die Direktbusse nicht. Unser Ratgeber zur Anreise zum Preikestolen beschreibt die Alternative mit Bus und Taxi.
Geführte Wanderungen: was du bekommst
Eine geführte Wanderung ist der einfachste Weg zum Preikestolen, wenn du kein Auto hast, im Winter kommst oder einfach jemand anderem die Organisation überlassen willst. Es gibt sie in mehreren Formen.
Geführte Winterwanderungen. Eine Winterwanderung, die der Tourismusverband listet, holt dich um 7:00–7:15 Uhr an deiner Unterkunft ab, fährt etwa 40 Minuten zum Startpunkt und rechnet 2–3 Stunden bis zum Plateau und genauso lange zurück. Schneeschuhe oder Spikes werden bei Bedarf gestellt; Wanderschuhe sind Pflicht und können geliehen werden. Essen und Getränke sind nicht inbegriffen, und eine Standardgruppe umfasst bis zu 8 Personen.
Private geführte Wanderungen. Eine private Wanderung mit Abholung am Hotel oder Kreuzfahrthafen dauert normalerweise 6–8 Stunden inklusive Transport ab Stavanger, im Tempo deiner Gruppe. Wandererfahrung ist nicht nötig.
Fjordfahrt und geführte Wanderung. Im Winter kombiniert Rødne Fjord Cruise eine Fahrt auf dem Lysefjord mit einer geführten Wanderung, Spikes, Stöcke und Stirnlampe inklusive. Unser Ratgeber zur Lysefjord-Fahrt und zum Preikestolen hat die Details.
Auf der Seite Touren findest du buchbare geführte Wanderungen und Transfers.
Was du anziehen und mitnehmen solltest
Oben ist es oft kälter und windiger als in Stavanger; der Tourismusverband warnt, dass auf dem Gipfel selbst im Sommer oft ein kühler Wind weht. Die Wegbetreiber empfehlen:
- Knöchelhohe, wasserdichte Wanderschuhe für nassen Fels und Matsch.
- Wasser- und winddichte Jacke und Hose sowie Wechselkleidung.
- Genug Proviant und Wasser. Unterwegs kannst du deine Trinkflasche nicht auffüllen.
- Eine Karte, ein Handy und eine Taschenlampe, besonders außerhalb des Sommers.
- Im Winter: Funktionsunterwäsche aus Wolle, Mütze, Fäustlinge und Spikes für die Schuhe.
Wenn dir die passende Ausrüstung fehlt, verleiht das Preikestolen BaseCamp Adventure Center das ganze Jahr Wanderschuhe, Spikes, warme Kleidung und Rucksäcke. Reservieren lässt sich die Ausrüstung nicht, und buchen musst du sie auch nicht; du gehst einfach vor der Wanderung hinein. Das BaseCamp verleiht außerdem Schuhspikes und Stöcke mit Spitzen, und Go Fjords weist darauf hin, dass man Schuhspikes am Kiosk nahe der Bushaltestelle leihen kann.
Die norwegischen Fjellregeln
Die norwegischen Bergregeln, die Fjellvettreglene, stammen vom Norwegischen Wanderverband (DNT) und vom Norwegischen Roten Kreuz. Sie gelten für jede Art von Bergtour, und mehrere davon passen genau auf den Preikestolen:
- Plane deine Tour und sag anderen, welche Route du nimmst. Gib jemandem Bescheid, wohin du gehst und wann du zurück sein willst.
- Sei auch bei kurzen Touren auf schlechtes Wetter vorbereitet. In den Bergen schlägt das Wetter schnell um; nimm zusätzliche Kleidung mit.
- Umkehren ist keine Schande. Wenn das Wetter zuzieht, der Weg vereist ist oder jemand in deiner Gruppe nicht mehr kann – das Plateau ist auch an einem anderen Tag noch da.
Die Regeln klingen selbstverständlich. Am wichtigsten sind sie auf einem so beliebten Weg wie diesem, wo man leicht der Masse folgt, statt die Bedingungen richtig einzuschätzen.
Bedingungen vor dem Aufbruch prüfen
Am Startpunkt können ganz andere Bedingungen herrschen als in Stavanger, also prüfe sie am Tag selbst:
- Frag das Personal. Der Parkplatz ist das ganze Jahr besetzt, und die Gastgeber dort wissen, wie es um den Weg steht. Wenn sie dir raten, ohne passende Ausrüstung nicht loszugehen, hör auf sie.
- Schau in die Webcam. Auf der Website des Preikestolen BaseCamp zeigt eine Webcam die Bedingungen am Startpunkt in Echtzeit.
- Lies die Prognosen. Preikestolen365 veröffentlicht die Wegbedingungen und eine Besucherprognose, mit der du eine ruhigere Startzeit wählen kannst.
Einrichtungen und Regeln am Startpunkt
Alles, was du brauchst, findest du unten, oben gibt es nichts.
- Toiletten: nur am Parkplatz. Entlang des Weges gibt es weder Toiletten noch Mülleimer, nimm also alles wieder mit.
- Essen: Das BaseCamp hat ein Café und ein Restaurant, und an der Bushaltestelle gibt es einen Kiosk. Am Weg selbst gibt es keine Einrichtungen.
- Personal: Der Parkplatz ist das ganze Jahr besetzt. Frag nach den Bedingungen am jeweiligen Tag und hör auf den Rat.
- Übernachten: Im Fahrzeug auf dem Parkplatz zu schlafen ist nicht erlaubt.
Wandern mit Kindern
Viele Familien machen diese Wanderung. Die Wegbetreiber sind der Ansicht, dass die meisten Familien sie im Sommer sicher schaffen, während sie im Winter vom Wandern mit kleinen Kindern oder Babys abraten, mit Kindern unter 5 Jahren sogar ganz.
Zwei Dinge solltest du einplanen:
- Die Klippen. Ein Teil des Weges verläuft an hohen Klippen entlang, und das Plateau hat kein Geländer. Halte Kinder auf dem letzten Stück und oben dicht bei dir.
- Kindertragen. Kinder in der Trage sitzen still und kühlen viel schneller aus als die Erwachsenen, die sie tragen. Zieh sie wärmer an, als du für nötig hältst.
Übernachten nahe dem Startpunkt
Wer am Startpunkt übernachtet, kann den Preikestolen ganz entspannt früh oder spät erwandern. Das Preikestolen BaseCamp bietet eine Berghütte, die alte Touristenhütte, Glamping am Wasser und eine private Strandhütte, und Übernachtungsgäste parken kostenlos. Die erste Preikestolhytta baute die Stavanger Turistforening hier 1949; die neue Preikestolen Mountain Lodge wurde 2008 eröffnet. Für Zelte und Wohnmobile liegt der Campingplatz Preikestolen Camping ein paar Kilometer entfernt.
Häufige Fragen
Wie lang ist die Wanderung zum Preikestolen?
Etwa 8 km hin und zurück, 4 km pro Richtung, mit insgesamt rund 500 Höhenmetern im Aufstieg. Die meisten brauchen hin und zurück etwa 4 Stunden.
Ist die Wanderung zum Preikestolen schwer?
Die Wegbetreiber stufen sie als mittelschwer ein, der Tourismusverband als anspruchsvoll. Rechne mit steilen Abschnitten, Steintreppen und unebenem Boden; du brauchst festes Schuhwerk und eine ordentliche Grundfitness, aber die meisten kommen oben an.
Kann ich im Winter ohne Guide zum Preikestolen wandern?
Möglich ist es, aber von Oktober bis April ist der Weg oft vereist, und sowohl der Tourismusverband als auch die Wegbetreiber empfehlen einen Guide, wenn du keine Erfahrung mit Winterbedingungen hast. Spikes solltest du in jedem Fall nutzen.
Gibt es oben ein Geländer?
Nein. An der Felskante gibt es weder Geländer noch Absperrungen, halte also sicheren Abstand und lass Kinder nicht aus den Augen.
Wann ist es am wenigsten voll?
Starte deutlich vor 07:00 oder im Juni, Juli und August am späten Nachmittag. Unter der Woche ist es ruhiger als am Wochenende, und von Oktober bis Mai sind die Besucherzahlen meist sehr niedrig.
Darf ich meinen Hund mitnehmen?
Ja, Hunde sind auf der Wanderung erlaubt, müssen aber jederzeit angeleint sein. Wegen der vielen Wanderer raten die Wegbetreiber davon ab, Hunde im Sommer mitzunehmen.